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Timo Pagler und die Schweppermänner stehen drei Spieltag vor Saisonende gewaltig unter Druck. (Foto: Michael Buchholz)

Landesliga Südost - 32. Spieltag (Vorschau)

Ampfing muss Schalter endgültig umlegen

Auf zum Endspurt im Kampf um den Klassenerhalt heißt es für den TSV Ampfing am Samstag, wenn die Schweppermänner um 14 Uhr beim VfB Forstinning gastieren. „Es zählt im Prinzip nur ein Dreier, wenn wir die Relegation absichern wollen“, weiß Trainer Björn Hertl.

 

Vor dem drittletzten Spieltag der Fußball-Landesliga Südost haben die Schweppermänner als Tabellen-15. nur drei Punke Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang, den der SV Neufraunhofen einnimmt. Mit dem Heimspiel am Sonntag gegen Rosenheim, der Auswärtspartie in Feldmoching und der Heimaufgabe beim Saisonfinale gegen Geretsried haben die Niederbayern ein durchaus machbares Restprogramm. Schwerer hat es nominell der TuS Holzkirchen, der zwei Punkte hinter Ampfing rangiert: Am Samstag gastiert Holzkirchen in Kastl, nächste Woche kommt der 1. FC Garmisch-Partenkirchen, ehe am 18 Mai der TSV Grünwald an der Haidroad gastiert. „Sowohl Neufraunhofen, als auch Holzkirchen sind heimstark, deswegen gehe ich davon aus, dass wir mindestens noch vier Punkte brauchen, um in die Quali zu kommen“, so Hertl, dessen Team nächste Woche die ambitionierten Sportfreunde aus Schwaig zu Gast hat und dann zum Finale in Unterföhring gastiert.

    

„Wir müssen in Forstinning jeden Zentimeter umgraben, müssen beißen und kratzen. Wir hoffen jedenfalls, dass die Mannschaft wieder ein anderes Gesicht zeigt als zuletzt gegen Grünwald. Das ist ja das Verrückte: Immer, wenn wir glauben, dass wir auf einem guten Weg sind, kommt der nächste Rückschlag“, bemängelt Hertl die fehlende Konstanz seiner Mannschaft, die neben den Langzeitverletzten Bastian Grahovac, Oli Weichhart und Soungo Diakite erneut auch auf Vorkämpfer und Kapitän Birol Karatepe verzichten muss, dessen Wadenverletzung noch keinen Einsatz zulässt.

   

„Wir haben im Training genau hingeschaut, wer sich richtig reinhaut und wer dafür kämpft, dass Ampfing in der Landesliga bleibt“, sagt Hertl und wird dementsprechend auch diese Spieler aufs Feld schicken: „Jeder muss sich den Arsch aufreißen, es zählen keine Ausreden mehr.“

Die Gastgeber, bei denen Trainer Florian Hahn vor eineinhalb Wochen seinen Hut nehmen musste, spielen keine gute Rückrunde und warten seit Anfang März, als ein 2:1 in Garmisch-Partenkirchen gelang, auf einen Dreier. Mit dem 1:4 in Traunstein, dem 3:4 gegen Bruckmühl und dem 1:3 in Wasserburg musste der VfB, der jetzt von Mohamed Awata und Kapitän Mathias Hirt gecoacht wird, zuletzt sogar drei Niederlagen am Stück hinnehmen.

Bericht: Michael Buchholz (MB.Presse)

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