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Mach's noch mal Liviu: Beim Hinspiel erzielte Ampfings Routinier in einer dramatischen Schlußphase zunächst den Ausgleich, ehe ein Eigentor von Patrick Walleth den knappen 3:2-Derbysieg sicherstellte. (Foto: Christian Butzhammer)

Landesliga Südost - 34. Spieltag (Vorschau)

Ampfing: Showdown beim FC Töging

Jetzt geht es um die Wurst! „Die Brisanz ist jedem klar bei diesem Spiel“, sagt Ampfings Trainer Rainer Elfinger vor dem Duell am Samstagnachmittag um 14 Uhr beim FC Töging. Die Schweppermänner wollen am letzten Spieltag der Fußball-Landesliga Südost den direkten Klassenerhalt perfekt machen, für die Töginger geht es darum, in die Relegation zu kommen.

 

Bei einem Sieg, sind die Ampfinger sicher durch. „Ich will mich gar nicht an Rechenspielen beteiligen, was bei einem Unentschieden wäre. Wir haben es selber in der Hand. Und das zählt. Immerhin das haben wir uns letzte Woche mit dem 3:0 gegen Landshut erarbeitet“, so Elfinger, der sich immer noch ärgert: „Wir haben uns selber in diese Situation reinmanövriert. Wir hätten ja nur in den vergangenen Wochen mal einen Drecksdreier einfahren müssen. Jetzt sind wir selber schuld, dass wir diese Situation so haben.“

Die Hausherren haben einen Punkt Vorsprung auf den SB Rosenheim, den sie verteidigen wollen. Die Rosenheimer haben mit dem TSV Grünwald, der jenseits von Gut und Böse ist, eine vergleichsweise dankbare Aufgabe. Gewinnt die Elf von Trainer Harry Mandl, braucht Töging natürlich auch einen Sieg und würde Ampfing wohl mit in die Relegation reißen. Positiv stimmt Elfinger, dass sich seine Mannschaft gegen Landshut wieder gefangen hat und auch wieder körperlich zulegen konnte: „Wir haben jetzt wieder die Physis, die uns in der Corona-Phase verloren gegangen ist. Deswegen hoffe ich, dass wir nicht nachsitzen müssen.“

Personell kann der Ampfinger Coach auf die gleiche Mannschaft zurückgreifen, die gegen Landshut erfolgreich war. Hinzu kommt noch Irfan Selimovic, der mit seiner Dynamik sicherlich Impulse setzen kann. „Wir werden jedenfalls von der Bank gut nachlegen können“, sagt Elfinger, der natürlich weiß, dass das Spiel der Töginger stark auf den 19-Tore-Mann Thommy Breu zugeschnitten ist: „Ihn müssen wir aus dem Spiel kriegen.“ Breu war übrigens einst Schüler von Elfinger in der Leistungs-Fußball-Klasse in Taufkirchen bei Unterhaching, insofern kennen sich der Ex-Buchbacher und Elfinger natürlich bestens.

Auch Tögings Trainer Christian Hutterer strahlt Zuversicht aus, zumal sich seine Mannschaft zuletzt beim 3:1 gegen Eggenfelden von ihrer besten Seite gezeigt hat. „Da haben wir uns wirklich sehr gut präsentiert, Eggenfelden war mit dem Ergebnis noch gut bedient“, so Hutterer, der noch um den Einsatz von Christopher Scott bangt. Der Sechser laboriert an einer Knieverletzung. „Ihn können wir nicht eins zu eins ersetzen. Nicht als Spieler und auch nicht als Persönlichkeit auf dem Platz. Er ist bei uns der absolute Leader“, sagt der Trainer über den Routinier.

Bericht: Michael Buchholz (MB.Presse)

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